Herzrhythmusstörungen - meine Expertise als Kardiologin in München

Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Patienten zu mir kommen – und gleichzeitig zu den Beschwerden, die am meisten verunsichern. Herzstolpern, Herzrasen, ein kurzes Aussetzen – das fühlt sich bedrohlich an, auch wenn es oft harmlos ist. Meine Aufgabe ist es, genau zu unterscheiden: Was ist medizinisch bedeutsam, was nicht – und was braucht es jetzt?

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Welche Herzrhythmusstörungen ich behandle

Herzrhythmusstörungen sind nicht gleich Herzrhythmusstörungen. Sie reichen von harmlosen Extraschlägen bis hin zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen. In meiner Privatpraxis betreue ich Patienten mit:

  • Vorhofflimmern (VHF) – die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung, oft mit erhöhtem Schlaganfallrisiko verbunden
  • Extrasystolen – zusätzliche Herzschläge, die als Stolpern oder kurzes Aussetzen wahrgenommen werden
  • Supraventrikuläre Tachykardien – anfallsartiges Herzrasen aus den Vorhöfen
  • Bradykardien – zu langsamer Herzschlag, der Erschöpfung oder Schwindel verursachen kann
  • Patienten mit Herzschrittmacher, ICD oder CRT – Nachsorge, Kontrollen und Anpassungen

Für komplexe Rhythmusstörungen, die einen invasiven Eingriff erfordern (z.B. Katheterablation), arbeite ich eng mit spezialisierten Zentren zusammen und begleite Sie durch den gesamten Prozess.

Meine Qualifikationen – DGK-Sachkunden

Herzrhythmusstörungen sind mein klinischer Schwerpunkt seit meiner Zeit als Oberärztin am Klinikum Schwabing. Ich bringe folgende DGK-zertifizierte Sachkunden mit:

  • Herzschrittmachertherapie (DGK-Akademie)
  • Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) (DGK-Akademie)
  • Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) (DGK-Akademie)

Das bedeutet konkret: Ich bin berechtigt und qualifiziert, Patienten mit Herzschrittmacher, ICD und CRT eigenständig zu betreuen, Geräte auszulesen und Parameter anzupassen – ohne dass Sie dafür in eine Klinik müssen.

Wie die Diagnostik bei mir abläuft

Beim Ersttermin nehme ich mir Zeit für eine ausführliche Anamnese – wie äußern sich die Beschwerden, wann treten sie auf, wie lange dauern sie? Das ist oft genauso aussagekräftig wie technische Messungen.

Je nach Beschwerden umfasst die Diagnostik:

  • Ruhe-EKG – erfasst den Rhythmus im Moment der Aufzeichnung
  • Langzeit-EKG (24–48 Stunden) – für Beschwerden, die nicht täglich auftreten
  • Herzultraschall (Echokardiographie) – zur Beurteilung von Herzstruktur und Funktion
  • Eventrekorder-Abfrage – für seltene Ereignisse über längere Zeiträume
  • Schrittmacher- / ICD-Abfrage – Auslesung, Kontrolle und Anpassung des Geräts. Ich kann Systeme aller gängigen Hersteller abfragen – Patienten müssen dafür nicht in eine Klinik.

Nach der Diagnostik erkläre ich Ihnen verständlich, was die Ergebnisse bedeuten – und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Nach 17 Jahren in der Klinik habe ich mehr Rhythmusstreifen ausgewertet als die meisten ambulanten Kardiologen in einer ganzen Karriere. Diesen Erfahrungshorizont bringe ich in jeden Befund ein – auch wenn es „nur“ gelegentliches Herzstolpern ist.

Wann sollten Sie nicht warten

Die meisten Herzrhythmusstörungen sind nicht gefährlich. Aber es gibt Situationen, in denen Sie zeitnah ärztliche Hilfe suchen sollten:

  • Herzrasen das plötzlich beginnt und nicht aufhört
  • Schwindel oder kurze Ohnmacht in Verbindung mit Herzstolpern
  • Brustdruck oder Atemnot zusammen mit Rhythmusbeschwerden
  • Herzstolpern nach einem bekannten Herzinfarkt oder bei bekannter Herzerkrankung
  • ICD-Schock oder Alarm am Gerät

In diesen Fällen bitte nicht auf einen regulären Termin warten – den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Notruf (112) kontaktieren.

Häufige Fragen – Herzrhythmusstörungen

Wann sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?

Die meisten Herzrhythmusstörungen – wie gelegentliche Extrasystolen – sind harmlos und bedürfen keiner Behandlung. Gefährlicher werden sie, wenn sie mit einer strukturellen Herzerkrankung kombiniert auftreten, sehr häufig sind, Symptome wie Schwindel oder Ohnmacht verursachen oder zu Vorhofflimmern gehören, das das Schlaganfallrisiko erhöht. Genau das kläre ich in der Diagnostik ab.

Betreuen Sie auch Patienten mit Schrittmacher oder ICD?

Ja – das ist einer meiner klinischen Schwerpunkte. Ich bin DGK-zertifiziert für Herzschrittmacher, ICD und CRT und führe die regelmäßigen Kontrollen sowie Geräteabfragen in meiner Privatpraxis durch.

Wie läuft ein Langzeit-EKG ab?

Sie erhalten ein kleines Gerät, das Sie 24 bis 48 Stunden am Körper tragen – im Alltag, beim Sport, beim Schlafen. Das Gerät zeichnet Ihren Herzrhythmus kontinuierlich auf. Danach werten wir gemeinsam aus, ob und welche Auffälligkeiten aufgetreten sind.

Brauche ich eine Überweisung?

Für Privatpatienten und Selbstzahler nicht – Sie können direkt einen Termin buchen. Für gesetzlich Versicherte ist eine Überweisung vom Hausarzt Voraussetzung.

Nehmen Sie Kassenpatientinnen?

Meine Praxis richtet sich in erster Linie an Privatpatientinnen und Selbstzahlerinnen. In begrenztem Umfang behandle ich auch gesetzlich versicherte Patientinnen mit Überweisung.

Haben Sie Fragen zu Herzrhythmusstörungen - oder möchten Sie Ihre Beschwerden abklären lassen? Ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Privatpraxis in München-Bogenhausen.

DR. MED. THERESA LUHMANN
Privatpraxis für Kardiologie | Innere Medizin | Notfallmedizin

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Kardiologie Bogenhausen Empfang

Sprechzeiten

Mo:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Di:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Mi:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Do:08:30–13:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
Fr:08:30–13:00 Uhr

Hinweis Terminpraxis: Untersuchungs- und Arzttermine erhalten Sie bei uns nur nach Vereinbarung. Sie können jederzeit einen Termin bei Dr. Theresa Luhmann hier online vereinbaren oder uns per E-Mail erreichen, während der Sprechzeiten auch telefonisch.

Akutsprechstunde

Für Kassenpatienten sind kurzfristige Termine im Rahmen der Hausarztvermittlung (TSS) mit Überweisung möglich.

Notfälle

In nicht lebensbedrohlichen Fällen/ Notfällen erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB unter 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen/ Notfälle erreichen den Notruf unter 112.

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Dr. med. Theresa Luhmann – Kardiologin München

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Hausarztvermittlungsfall/ TSS-Terminfall (Gesetzliche Versicherung)

Wir bekommen immer wieder Anfragen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten nach zeitnahen Terminen in der Kardiologie. Der Gesetzgeber hat Anfang 2023 die Terminvermittlung durch Hausärzte neu geregelt. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kann die Hausärztin/ der Hausarzt nun kurzfristig einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

Sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann die Hausarztpraxis einen Termin für Sie direkt bei uns vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen ein zeitnaher Termin bei einem Facharzt zu. Damit Sie innerhalb von vier Tagen einen Termin bekommen können, werden von uns gesonderte Termine vorgehalten (Akutsprechstunde).

Die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen muss von der Hausärztin/ vom Hausarzt überprüft werden. Hier finden Sie weitere Informationen, die Sie gerne an Ihre Hausarztpraxis weitergeben können.